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Update über die Wartung und Ausführung des Dienstes Pokémon GO

Pokémon GO-Trainer,

Hier bei Niantic ging es in den letzten Wochen etwas verrückt zu, doch trotz aller Höhen und Tiefen lassen wir uns jeden Tag von den ursprünglichen Zielen von Niantic inspirieren: Eine Erfahrung zu erschaffen, die gesunde Aktivitäten im Freien sowie ein soziales Spielerlebnis fördert. Jede positive Geschichte, die wir hören (wie diese hier aus dem Vereinigten Königreich), motiviert uns zur Weiterarbeit an der Spielunterstützung und an der weiteren Verbreitung. Ein groß angelegtes Produkt wie Pokémon GO laufen zu lassen ist eine echte Herausforderung. Diese Herausforderung wurde von Dritten verstärkt, die versuchten, in unterschiedlicher Weise außerhalb des Spiels auf unsere Server zuzugreifen.

Wie viele von euch vielleicht bereits wissen, haben wir Pokémon GO vor Kurzem in Lateinamerika zur Verfügung gestellt, auch in Brasilien. Wir haben uns sehr darüber gefreut, diesen Schritt endlich gehen zu können. Wir mussten ihn wegen aggressiver Bemühungen Dritter lange hinauszögern, die außerhalb des Pokémon GO-Spielclients und unserer Nutzungsbedingungen auf unsere Server zugriffen. Gestern wehrten wir einige weitere ähnliche Versuche ab. Da dies bereits in der Öffentlichkeit diskutiert wurde, möchten wir Aufschluss darüber geben, warum wir so handelten und warum diese scheinbar harmlosen Seiten und Apps es uns tatsächlich erschweren, neuen und bereits bestehenden Spielern das Spiel zur Verfügung zu stellen. Die folgende Grafik zeigt den Rückgang der verwendeten Serverressourcen, nachdem wir diese Seiten und Apps sperrten. Durch das Freimachen dieser Ressourcen konnten wir mit der Einführung in Lateinamerika fortfahren.

Picture of Server Resource Graph

Die Auseinandersetzung mit diesem Problem hinderte uns nicht nur daran, Pokémon GO auf neue Märkte zu bringen, sondern zog ein weiteres Problem nach sich. Entwickler mussten Zeit für den Umgang mit diesem Problem aufbringen und hatten so keine Zeit für die Entwicklung neuer Funktionen. Es muss außerdem bemerkt werden, dass einige der zum Zugreifen auf die Server und Kopieren der Daten verwendeten Tools auch als Plattformen für Bots und Betrug fungierten, was sich negativ auf alle Trainer auswirkt. Hier gibt es verschiedene Motive, angefangen von den unverfrorenen kommerziellen Unternehmen bis hin zu enthusiastischen Fans, doch die negative Auswirkung auf die Spielressourcen bleibt gleich.

Natürlich gibt es auch unverblümte Hacker, die versuchen, in unsere Systeme einzubrechen, Konten bei sozialen Medien zu übernehmen und den Dienst sogar zum Erliegen zu bringen. Einige von ihnen haben öffentlich über ihre Vorhaben berichtet.

Wir rechnen nicht damit, dass diese Versuche aufhören. Doch wir wollen, dass ihr versteht, warum wir bestimmte Schritte unternommen haben und auch weiterhin Maßnahmen ergreifen werden, um die Stabilität und Integrität des Spiels aufrechtzuerhalten.

Wir schätzen die Rückmeldungen aus unserer Gemeinschaft. Wir haben die Rückmeldungen über die Funktion In der Nähe im Spiel erhalten und arbeiten aktiv daran. In den letzten dreieinhalb Jahren reisten viele von uns beim Unternehmen rund um die Welt, um sich mit Mitgliedern unserer Ingress-Gemeinschaft zu treffen, mit ihnen zu spielen und von ihnen zu lernen. Und wir freuen uns darauf, nun bei der Pokémon GO-Gemeinschaft ähnlich vorzugehen. Bitte schickt uns weiterhin eure Spielideen und eure Rückmeldungen. Wir freuen uns darauf, das Spiel auf eine stabile Basis zu bringen, damit wir mit der Arbeit an neuen Funktionen beginnen können.

Aber am wichtigsten: Seid vorsichtig, nett zu euren Trainerkollegen und erkundet die Welt.

 

jh